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Paroedura picta - Madagaskar Großkopfgecko

(PETERS, 1854)

  Inhalt:









1. Verbreitung:

Im Süd-Westen Madagaskars, vorwiegend in Dornensavannen und Primärwäldern angesiedelt, als Kulturfolger aber auch in Parkanlagen.
Daher ist in der Terraristik umstritten, ob man sie auf Sand-Lehm-Gemischen oder Erde halten soll, genaueres dazu aber bei den Haltungsparametern.

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2.Aussehen

   2.1 Zeichnung

 

Die Färbung besteht überwiegend aus braun und beige Tönen. Ein brauner Streifen der seitlich der Nasenspitze beginnt, durch das Auge verläuft und am Nacken endet ist bei allen Tieren zu beobachten.

 

Der Körper ist von dunkleren braunen Bändern und hellbeigen Abschnitten durchzogen. Bei den Jungtieren ist sehr schön die abwechselnd helle und dunkle Bänderzeichung erkennbar. Bis zur Geschlechtsreife verändert sich das Farbmuster mehrfach. Einige P. picta besitzen auch einen Dorsalstreifen.



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   2.2 Geschlechtsmerklmale

Die Geschlechter lassen sich oft schon nach 3 Monaten sehr gut bestimmen. Die Männchen weisen stark verdickte Hemnipenistaschen auf und sind meist deutlich grösser als die Weibchen. Männchen wie auch das Weibchen verfügen über keine Präanalporen wie bei anderen Geckoarten.



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3. Die Art 

Der Madagaskar Großkopfgecko, ein Vertreter der Gattung Paroedura,
die momentan rund 15 Arten umfängt(P. androyensis, bastardi, gracilis, homalorhinus, karstophila, lohatsara, maingoka, masobe, oviceps, picta, sanctijohannes, stumpfii, tanjaka, vahiny, vazimba), ist neben dem Leopardgecko(Eublepharis macularius) einer der beliebtesten Terrarienbewohner.
Trozdem findet man im Internet kaum umfangende Informationen, als ich mich mit dieser Art zu beschäftigen anfing, war das einzige Buch, dass ich auftreiben konnte "Madagassische Großkopfgeckos" aus der Art für Art Reihe.
Dies ist von meiner Seite sehr empfehlenswert, da man mit den Grundkenntnissen der Haltung von P.picta, bastardi und stumpfii vertraut wird. Allerdings muss ich sagen, dass einige der Ratschläge meinem Praxistest nicht standhielten. So muss ich z.B leider berichten, dass eins meiner Weibchen an einer Verstopfung zu Grunde ging, sie hatte beim Jagen mit den Futtertieren Sand aufgenommen.
Daher ist es wichtig, Sand im Terrarium mit Lehm zu verfestigen, das Buch empfiehlt aber eine Haltung auf reinem Sand.

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4.Persönliche Beobachtungen

Wie dem auch sein. Ich habe P.picta als einen sehr interessanten und dankbaren Pflegling erlebt. Der nachtaktive Bodenbewohner ist ein sehr geschickter und agiler Jäger. Wer dem Spektakel einmal verfallen ist, zieht das Naturfernsehen dem Abendprogramm vor.

Obwohl in der Literatur als rein Bodenbewohnend bezeichnet , hat er mir im Terrarium bewiesen, das er ein ausgezeichneter Kletterer ist und das sehr oft.
Und obwohl die Literatur ihn auch als nachtaktiv bezeichnet, kann man ihn nach entsprechender Eingewöhnungszeit auch tagsüber beobachten.
P. picta, so habe ich bemerkt, wird nach einiger Zeit sehr zam (Achtung, Reptilien sind keine Streicheltiere wie Meerschweinchen & Co., sie mögen keine Streicheleinheiten, sie dulden sie höchstens), was die gewährleistung einer ausreichenden Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen oder, wenn erforderlich Medikamenten, enorm erleichtert.
Das alles schmälert den Entdeckerdrang der kleinen natürlich nicht im geringsten,
Wenn ich tagsüber im Terrarium arbeite (Sprühen, Kot Entfernen, Wasser Auffüllen, etc) werde ich immer argwöhnisch beobachtet, jedoch wird das große Unbekannte nach kurzer Weile ausgibig inspiziert.
Beim Füttern wird nicht einfach wild durcheinander Geschnappt, sondern die Kleinen stellen sich regelrecht in "Reihenfolge" an, dabei gilt in meiner Sippe eine feste Gruppenhirarchie.
Erst fressen die Weibchen, dann das eher schmächtige Männchen...

Das freche Wesen und der intelliegente Blick machen die Art meiner Meinung nach zu einem reizvollen Pflegling.


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